Kirche · Mitte

Aegidienkirche (Mahnmal)

Die Aegidienkirche, eine spätgotische Hallenkirche, wurde 1943 bei den Luftangriffen auf Hannover zerstört. Als einzige der mittelalterlichen Kirchen wurde sie bewusst nicht wieder aufgebaut, sondern als Ruine erhalten und 1952 zum Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt geweiht. Im Turm hängt eine Friedensglocke, ein Geschenk der japanischen Partnerstadt Hiroshima, die jedes Jahr am 6. August zum Gedenken läutet.

Eintritt frei HistorieWahrzeichen

Besuchsinfos

Anreise

Die Aegidienkirche steht nahe dem Aegidientorplatz am südöstlichen Innenstadtrand. Vom Hauptbahnhof über Kröpcke sind es einige Gehminuten; mit der Stadtbahn fahren Sie bis zur nahegelegenen Haltestelle Aegidientorplatz, von dort ist die Ruine in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar.

Beste Besuchszeit

Die frei zugängliche Ruine lässt sich ganzjährig zu jeder Tageszeit besuchen und ist selten überlaufen. Am 6. August läutet die Friedensglocke aus Hiroshima, was den Ort besonders macht. Für eine stille Besichtigung eignen sich die Vormittagsstunden abseits von Gedenkterminen.

Öffnung & Preise

Die Aegidienkirche ist als Mahnmal frei zugänglich und kostenlos. Feste Öffnungszeiten bestehen für den Innenraum der bewusst als Ruine erhaltenen Hallenkirche nicht. Stand Juli 2026, bitte aktuelle Preise und Zeiten vorab prüfen.

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Mitte

Altstadt, Kröpcke, Oper und Marktkirche. Hannovers historisches und urbanes Zentrum.

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Häufige Fragen

Kostet der Besuch Eintritt?

Nein, die Aegidienkirche ist als Mahnmal frei zugänglich und kostenlos.

Warum ist die Kirche eine Ruine?

Sie wurde 1943 zerstört und bewusst als Ruine erhalten. 1952 wurde sie zum Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt geweiht.

Was hat es mit der Friedensglocke auf sich?

Die Friedensglocke stammt aus der Partnerstadt Hiroshima und läutet jährlich am 6. August.

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